Schuldnerberatung Wellen

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Ihre Schuldnerberatung in Wellen


Unvorhersehbare Ereignisse wie beispielsweise eine plötzlich auftretende schwere Erkrankung, Arbeitslosigkeit oder eine eheliche Trennung können dazu führen, dass Menschen Gefahr laufen sich zu verschulden. Denn schnell kann es passieren, dass sie dann den Überblick über ihre Zahlungsverpflichtungen verlieren. Die Folgen können Überschuldung und Gefährdung der eigenen Existenz bis hin zum sozialen Abstieg sein. Bei einem Zahlungsverzug drohen nach erfolgloser Mahnung durch die Gläubiger nicht nur ein negativer Schufa-Eintrag, sondern auch Vollstreckungsmaßnahmen wie etwa Pfändungen oder gar Zwangsräumung. Obendrein kann Überschuldung neben dem eigenen Schamgefühl zu psychischem Druck führen und sich somit auch negativ auf die eigene Gesundheit auswirken.


Die anwaltliche, gewerbliche und öffentliche Schuldnerberatung in Wellen


Die Bezeichnung „Schuldnerberatung“ ist nicht rechtlich geschützt. Deswegen gibt es für Schuldnerberater keine Mindestqualifikation oder geregelte Ausbildung. Grundsätzlich beinhaltet eine Schuldnerberatung eine Bestandsaufnahme der persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lage, um einen Überblick über die derzeitige Situation zu bekommen und weitere Schritte in die Wege leiten zu können. Dabei können drei Arten von Schuldnerberatungen unterschieden werden.


a) Die öffentliche Schuldnerberatung in Wellen


In Wellen gibt es neben kommunalen Beratungsstellen beispielsweise die Diakonischen Werke, die Caritasverbände, die Arbeiterwohlfahrt oder das DRK als öffentliche Schuldnerberatung. Häufig werden jedoch lediglich Arbeitslose oder Erwerbstätige beraten. Für ihre Dienstleistung berechnen öffentliche Schuldnerberatungen zwar in den meisten Fällen keine Kosten, übernehmen jedoch nicht alle Leistungen. Wegen der enormen Nachfrage ist meistens mit einer sehr langen Wartezeit von mehreren Monaten bis zum Erstgespräch und Sichtung der Unterlagen zu rechnen, weil es vielfach lediglich einen Beratungstag pro Woche gibt. Und auch Langzeitberatungen oder die Durchführung von außergerichtlichen Versuchen zur Schuldenbereinigung ziehen sich über Monate in die Länge, da es an qualifizierten Mitarbeitern fehlt. Um die Wartezeit zu überbrücken werden Schuldner aus diesem Grund häufig gebeten, die Sortierung ihrer Unterlagen selbst vorzunehmen. Doch unzählige Schuldner sind damit überfordert.


b) gewerbliche Schuldnerberatung in Wellen


Bei einer gewerblichen Schuldnerberatung sind die Dienstleistungen generell kostenpflichtig. Eine gewerbliche Schuldnerberatung verfügt obendrein in vielen Fällen nicht über die staatliche Anerkennung gem. § 305 InsO. Sie ist von daher nicht berechtigt, die für eine Privatinsolvenz erforderliche Bescheinigung auszustellen, die das Scheitern der außergerichtlichen Einigungsversuche mit den Gläubigern bestätigt. Eine gewerbliche Schuldnerberatung darf auch keine Rechtsberatung gemäß Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) durchführen. Der Schuldner wird dann meistens an einen Rechtsanwalt verwiesen, welcher zusätzliche Kosten verursacht.


c) Die anwaltliche Schuldnerberatung in Wellen


Eine fachkundige, nach § 305 InsO anerkannte Rechtsberatung durch einen Juristen, unabhängig davon, ob eine Arbeitslosigkeit, eine Erwerbstätigkeit oder Selbstständigkeit vorliegt, finden Schuldner bei der anwaltlichen Schuldnerberatung. Schuldner bekommen dort meist ohne lange Wartezeiten kurzfristig einen Termin für ein erstes Gespräch. So kann schneller mit dem Abbau der Schulden begonnen werden. Wie bei jeder Schuldnerberatung verschafft sich der Anwalt auch hier zuerst durch Sichtung der vorgelegten Unterlagen einen Überblick über die aktuelle Lage. Scheitern außergerichtliche Einigungsversuche mit den Gläubigern, begleitet der Anwalt seinen Mandanten auch während der Privat- bzw. Regelinsolvenz und ist zudem berechtigt, die erforderliche Bescheinigungen für die Privatinsolvenz auszustellen. Der Anwalt hat sich auf diesen Bereich spezialisiert und ist Ansprechpartner für Schuldner und Gläubiger gleichermaßen, sodass keine weiteren zusätzlichen Kosten für etwaige Zwischenberater entstehen. Zwar ist die Inanspruchnahme einer anwaltlichen Schuldnerberatung nicht kostenfrei, aber bei Gericht können Schuldner mit einem geringen Einkommen einen Beratungsschein beantragen. Wird der Antrag bewilligt, werden die Beratungskosten ähnlich wie bei der Prozesskostenhilfe von der Staatskasse übernommen. Der Schuldner zahlt lediglich noch einen regelmäßigen festen Betrag an seinen Anwalt, sofern mit den Gläubigern Zahlungsvereinbarungen getroffen werden können. Dieser kümmert sich dann um alles weitere. In der Zahlung enthalten sind dann auch schon die Kosten für den Rechtsanwalt.


Die diversen Möglichkeiten der Entschuldung beziehungsweise Schuldenbereinigung


Am Anfang wird im Rahmen der Schuldnerberatung eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zur Schuldenbereinigung angestrebt. Erst im Anschluss wird dann die Regel- oder Privatinsolvenz eingeleitet. Es ist umso wahrscheinlicher, dass eine Einigung mit den Gläubigern gefunden werden kann, je geringer die Anzahl der Gläubiger bzw. die Schuldensumme ist. Dies gilt ebenso für ältere Schuldenbeträge. Denn meistens sind die Gläubiger dankbar, wenn Sie überhaupt Geld erhalten. Dem Schuldner bieten sich zur Schuldenbereinigung folgende Möglichkeiten:


a) Die Einmalzahlung


Für den Fall, dass der Schuldner noch über Vermögen verfügt, kann er eine vereinbarte größere Summe als Einmalzahlung an den Gläubiger leisten. Sofern der Gläubiger die Einmalzahlung akzeptiert, erlässt er eventuell auch die restlichen Schulden. Auf diese Weise wäre der Schuldner auf einen Schlag schuldenfrei. Alles in allem gilt die Möglichkeit der Einmalzahlung als erfolgversprechendste Option zur Schuldenbereinigung.


b) Die Ratenzahlung


Die geschuldeten Beträge werden bei einer Zahlung in Raten entsprechend den Einkommensverhältnissen in monatlichen Raten innerhalb von 6 Jahren an die Gläubiger gezahlt. Der Schuldner muss regelmäßig seine Einkommensverhältnisse offenlegen, damit die vereinbarten Raten unter Umständen angepasst werden können. Sofern nach den 6 Jahren noch Schulden vorhanden sein sollten, werden diese dem Schuldner erlassen. Falls der Schuldner jedoch einmal mit der Ratenzahlung in Verzug gerät oder die vereinbarte Rate nicht zahlt, gilt die getroffene Vereinbarung zur Schuldenbereinigung als gescheitert.


c) Regel- beziehungsweise Verbraucherinsolvenz


Konnte mit den Gläubigern keine außergerichtliche Einigung getroffen werden, bleibt nur noch der Gang zum Gericht um das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Die Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) gilt für Privatpersonen und für ehemalige Selbstständige, die max. 19 Gläubiger haben. Zusätzlich dürfen Selbstständige keine Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitnehmer aus Beschäftigungsverhältnissen haben.

Die Regelinsolvenz (Gewerbeinsolvenz) gilt hingegen für Selbstständige mit mindestens zwanzig Gläubigern und Unternehmen. Hier ist im Gegensatz zur Privatinsolvenz ein Einigungsversuch mit den Gläubigern nicht zwingend erforderlich. In beiden Insolvenzverfahren wird nunmehr innerhalb von 6 Jahren versucht, die Schulden zu begleichen.

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Unvorhersehbare Ereignisse wie beispielsweise eine plötzlich auftretende schwere Erkrankung, Erwerbslosigkeit oder eine eheliche Trennung können dazu führen, dass Personen Gefahr laufen sich zu verschulden. Denn schnell kann es passieren, dass sie dann die Übersicht über ihre Zahlungsverpflichtungen verlieren. Die Folgen können Überschuldung und Gefährdung der eigenen Existenz bis hin zum sozialen Abstieg sein. Bei einem Zahlungsverzug drohen nach erfolgloser Mahnung durch die Gläubiger nicht nur ein negativer SCHUFA-Eintrag, sondern auch Vollstreckungsmaßnahmen wie z. B. Pfändungen oder gar Zwangsräumung. Obendrein kann eine Überschuldung sich negativ auf die eigene Gesundheit auswirken.


Wählen Sie zwischen der anwaltlichen, öffentlichen und gewerblichen Schuldnerberatung in Wellen


Die Bezeichnung “Schuldnerberatung“ ist rechtlich nicht geschützt, weshalb es keine Mindestqualifikationen oder eine geregelte Ausbildung zum Schuldnerberater gibt. Eine Schuldenberatung beinhaltet im Wesentlichen eine Bestandsaufnahme der sozialen, persönlichen und wirtschaftlichen Lage. Auf diese Weise kann ein Überblick über die derzeitige Lage geschaffen werden und weitere Schritte können in die Wege geleitet werden. Dabei gibt es drei Schuldnerberatungsformen zu unterscheiden:


a) öffentliche Schuldnerberatung in Wellen


Neben den kommunalen Beratungsstellen gibt es in Wellen beispielsweise die Diakonischen Werke, die Caritasverbände, die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz als öffentliche Schuldnerberatung. Diese beraten meist allerdings ausschließlich Arbeitslose oder Erwerbstätige. Zwar berechnen die öffentlichen Schuldnerberatungen für ihre Dienstleistungen keine Kosten, übernehmen dafür aber in der Regel auch nicht alle Leistungen. Die hohe Nachfrage führt zu in der Regel sehr langen Wartezeiten von mehreren Monaten, da es im Regelfall nur einen Beratungstermin pro Woche gibt. Es vergeht als Folge bis zum Ersttermin und bis zur Sichtung der Unterlagen viel Zeit. Langzeitberatungen oder die Durchführung von außergerichtlichen Versuchen zur Schuldenbereinigung ziehen sich zudem über Monate in die Länge, da es an qualifizierten Mitarbeitern fehlt. Schuldner werden zur Überbrückung der Wartezeit häufig gebeten, die Sortierung ihrer Unterlagen selbst vorzunehmen, womit sie oft überfordert sind.


b) Die gewerbliche Schuldnerberatung


Die Dienstleistungen einer gewerblichen Schuldnerberatung sind generell nicht umsonst. Darüber hinaus fehlt den gewerblichen Schuldnerberatungen in zahlreichen Fällen die staatliche Anerkennung gem. Paragraf 305 InsO. Deshalb ist sie nicht berechtigt die für eine Verbraucherinsolvenz erforderliche Bescheinigung auszustellen, die das Scheitern der außergerichtlichen Einigungsversuche mit den Gläubigern bestätigt. Auch eine Rechtsberatung gem. Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) darf sie nicht durchführen. Dafür wird dann meistens an einen Rechtsanwalt verwiesen. Das verursacht für den Schuldner selbstverständlich zusätzliche Kosten.


c) Die anwaltliche Schuldnerberatung


Eine fachkundige, nach Paragraf 305 InsO anerkannte Rechtsberatung durch einen Juristen, unabhängig davon, ob eine Erwerbslosigkeit, eine Erwerbstätigkeit oder Selbstständigkeit vorliegt, finden Schuldner bei der anwaltlichen Schuldnerberatung. Schuldner bekommen dort i. d. R. ohne lange Wartezeiten kurzfristig einen Termin für ein erstes Gespräch. So können die Schulden schneller abgebaut werden. Wie bei jeder Schuldnerberatung verschafft sich der Rechtsanwalt auch hier vorrangig durch Sichtung der vorgelegten Unterlagen einen Überblick über die aktuelle Lage. Scheitern außergerichtliche Einigungsversuche mit den Gläubigern, begleitet der Anwalt seinen Mandanten auch während der Privat- bzw. Regelinsolvenz und ist zudem berechtigt, die erforderliche Bescheinigungen für die Privatinsolvenz auszustellen. Der Anwalt hat sich auf diesen Bereich spezialisiert und ist Ansprechpartner für Schuldner und Gläubiger gleichermaßen, sodass keine weiteren zusätzlichen Kosten für etwaige Zwischenberater entstehen. Zwar ist die Inanspruchnahme einer anwaltlichen Schuldnerberatung nicht kostenfrei, aber bei Gericht können Schuldner mit einem geringen Einkommen einen Beratungsschein beantragen. Wird der Antrag bewilligt, werden die Beratungskosten ähnlich wie bei der Prozesskostenhilfe von der Staatskasse übernommen. Falls mit den Gläubigern Zahlungsvereinbarungen getroffen werden können, zahlt der Schuldner regelmäßig einen festgelegten Betrag bei seinem Rechtsanwalt ein, der sich dann um alles weitere kümmert. Enthalten sind dann auch schon die Kosten für den Anwalt.


Die Möglichkeiten der Entschuldung beziehungsweise Schuldenbereinigung


Zu Beginn wird im Rahmen der Schuldnerberatung eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zur Schuldenbereinigung angestrebt. Erst im Anschluss wird dann die Privat- oder Regelinsolvenz eingeleitet. Es ist umso wahrscheinlicher, dass eine Einigung mit den Gläubigern gefunden werden kann, je geringer die Anzahl der Gläubiger beziehungsweise die Schuldensumme ist. Gleiches gilt auch für ältere Schuldenbeträge. Denn gewöhnlich sind die Gläubiger dankbar, wenn Sie überhaupt Geld erhalten. Zur Bereinigung der Schulden bieten sich dem Schuldner folgende Möglichkeiten:


a) Die Einmalzahlung


Für den Fall, dass der Schuldner noch über Vermögen verfügt, besteht die Möglichkeit, eine vereinbarte größere Summe als Einmalzahlung an den Gläubiger zu leisten. Akzeptiert der Gläubiger die Einmalzahlung, erlässt er unter Umständen auch die restlichen Schulden, womit der Schuldner schuldenfrei wäre. Oder er verzichtet auf einen Teil der Forderungen (Teilerlass). Die Möglichkeit der Einmalzahlung gilt als erfolgversprechendste Option zur Schuldenbereinigung.


b) Die Ratenzahlung


Bei einer Ratenzahlung werden die geschuldeten Beträge entsprechend den Einkommensverhältnissen in monatlichen Raten innerhalb von sechs Jahren an die Gläubiger gezahlt. Der Schuldner muss regelmäßig seine Einkommensverhältnisse offenlegen, damit die vereinbarten Raten u.U. angepasst werden können. Sofern nach Ablauf von sechs Jahren noch Schulden vorhanden sein sollten, werden diese dem Schuldner erlassen. Sollte er jedoch einmal mit der Ratenzahlung in Verzug geraten oder die vereinbarte Rate nicht zahlen, gilt die getroffene Vereinbarung zur Schuldenbereinigung als gescheitert.


c) Die Verbraucher- beziehungsweise Regelinsolvenz


Konnte mit den Gläubigern keine außergerichtliche Einigung getroffen werden, bleibt nur noch der Gang zum Gericht um das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Die Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) gilt für Privatpersonen, aber auch für ehemalige Selbstständige, die max. 19 Gläubiger haben. Zusätzlich dürfen Selbstständige keine Verbindlichkeiten gegenüber Angestellten aus Beschäftigungsverhältnissen haben.

Für Selbstständige mit mindestens zwanzig Gläubigern und Unternehmen gilt die Regelinsolvenz (Gewerbeinsolvenz). Hier ist im Gegensatz zur Verbraucherinsolvenz ein Einigungsversuch mit den Gläubigern nicht zwingend erforderlich. In beiden Insolvenzverfahren wird innerhalb von sechs Jahren versucht, die Schulden zu tilgen.