RFS Schuldnerberatung in Hamburg

Die Schuldnerberatung in Hamburg

Es ist wichtig, dass Sie immer aktiv bleiben und Auswege aus der derzeitigen Situation suchen, wenn Sie Ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Denn durch Warten werden Ihre Probleme nicht kleiner. Außerdem kann das Warten dazu führen, dass Sie wertvolle Chancen, die eine Verbraucherinsolvenz oder Insolvenz noch verhindern könnten, verpassen.

Selbst wenn ein solches Verfahren später unvermeidbar wird, kann ein Anwalt dem Schuldner auf jeder Stufe des gesamten Verfahrensablaufes zur Seite stehen. Es bieten sich in Hamburg diverse Anlaufstellen für eine professionelle Schuldnerberatung. Dabei hat die anwaltliche Schuldnerberatung in Hamburg verschiedene Vorteile. Ängste vor zusätzlichen Kosten gerade bei Privatleuten sind in der Regel unbegründet, da der Staat bedürftigen Personen hilft und den überwiegenden Teil von anfallenden Kosten bei der anwaltlichen Beratung im Wege der Beratungshilfe trägt. Lediglich ein Eigenanteil von 15 Euro muss vom Schuldner getragen werden.

Schuldnerberatung in Hamburg – Bei Schulden sind gute Beratung und schnelles Handeln gefragt

Leicht kann man durch unterschiedliche unerwartete Lebensereignisse in finanzielle Schwierigkeiten kommen. Privatleute werden plötzlich arbeitslos oder erkranken dauerhaft schwer, sodass finanzielle Reserven schnell aufgebraucht werden können. Firmeninhaber können schnell mit unerwarteten wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Schnell entstehen dann Verbindlichkeiten, die nicht mehr pünktlich bezahlt werden können.

Als Schuldner wird man mit Mahnbescheiden, Vollstreckungstiteln und Vollstreckungsmaßnahmen konfrontiert. Auch kann es zu Kontopfändungen und Pfändungen von Arbeitseinkommen kommen.

Gläubiger können die Abgabe eines Offenbarungseids beantragen, was mit weiteren rechtlichen Folgen für den Schuldner verbunden ist. Die Gläubiger erhalten mit der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung einen vollständigen Einblick in die Vermögensverhältnisse des Schuldners. Die eidesstattliche Versicherung wird obendrein in das Register des Amtsgerichts eingetragen. Auch die SCHUFA erhält Kenntnis, sodass man mit Kündigungen von Krediten, Bankverbindungen und anderen Vertragsverhältnissen konfrontiert werden kann. Ratenzahlungskäufe werden in der Folge meist unmöglich, weil man als Schuldner verpflichtet ist auf die abgegebene eidesstattliche Versicherung hinzuweisen. Auch kann man regelmäßig nur noch ein Giro-Konto auf Guthabenbasis eröffnen. Denn auch bei der Eröffnung eines neuen Kontos besteht die Verpflichtung, auf den Offenbarungseid hinzuweisen. Da die Gläubiger im Zuge eines Offenbarungseids vom Arbeitgeber des Privatschuldners erfahren, verschärft sich im Regelfall die Pfändungssituation. So lässt sich oft die Insolvenz nicht mehr vermeiden, die in ein jahrelanges Verfahren einmündet.

Der Schuldner muss obendrein aufpassen, dass er nicht aus Unwissenheit Grenzen zur Strafbarkeit überschreitet, da dann eine spätere mögliche Restschuldbefreiung gefährdet wäre. Die Gefahr solcher Komplikationen wird größer, je länger ungeordnete Pfändungsmaßnahmen andauern. Frühzeitig beraten lassen sollten sich insbesondere Firmeninhaber. Denn die Nichteinleitung eines Insolvenzverfahrens in Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ist bei juristischen Personen strafbar.

Falls sich ein Schuldner keine Mithilfe sucht und keine weiteren Schritte einleitet, kann sich dieser nicht aus der Lage befreien und für ihn rückt eine mögliche Restschuldbefreiung in weite Ferne.

Schuldnerberatung in Hamburg – Vorteile der anwaltlichen Beratung

Unterschiedliche staatliche Institutionen und private Anbieter bieten eine Schuldnerberatung an. Die anwaltliche Schuldnerberatung ist hierbei aus den unterschiedlichsten Gründen die beste Alternative. Das hat in der Privatinsolvenz vor allem mit dem Aufbau des gesamten Verfahrens zu tun.

Einem möglichen Antrag auf die Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens geht der Versuch einer außergerichtlichen Einigung voraus. Diese versuchte Einigung muss erfolglos verlaufen sein. Nach Paragraf 305 Insolvenzordnung (InsO) muss bei dem Antrag auf Durchführung des Insolvenzverfahrens diesen erfolglosen Einigungsversuch eine geeignete Person oder Stelle bescheinigen. Anwälte sind geeignete Personen i. S. v. Paragraf 305 Insolvenzordnung. Dadurch kann die Beratung, die Vorbereitung des Verfahrens und das Verfahren selbst aus einer Hand erfolgen.

Wird von Anfang an ein Rechtsanwalt eingeschaltet, so sind weitere Zwischenberater nicht notwendig, es können auch Kosten gespart werden. Für den Schuldner lässt sich dann während der Durchführung der Privatinsolvenz eine Rate vereinbaren, die auch die Kosten für den Anwalt bereits beinhaltet.

Sie wünschen sich als Schuldner einen Ansprechpartner, der Sie während der gesamten Entschuldung begleitet? Dann sollte ein Rechtsanwalt ihre erste Wahl sein. Bedenken Sie bitte insgesamt, dass seriöse Schuldnerberater regelmäßig gebührenfrei beraten. Das ist bei gewerblichen Schuldnerberatungsstellen nicht immer der Fall. Bei den kostenfreien öffentlichen Schuldnerberatungsstellen müssen Sie meistens mit lange Wartezeiten rechnen. Auch hier bietet die anwaltliche Schuldnerberatung in Hamburg schnellen und durch die Beratungshilfe kostenlosen Service.

Möglichkeiten der Entschuldung

Gesetzlich sind für Schuldner unterschiedliche Möglichkeiten der Entschuldung vorgesehen. Diese sind teilweise von der Stellung des Schuldners abhängig. Für private Schuldner ist das Verbraucherinsolvenzverfahren vorgesehen, für Unternehmer das Regelinsolvenzverfahren. Bei beiden Verfahren werden verschiedene Abschnitte durchlaufen. Dabei strebt der Schuldner nach einer gewissen Verfahrenszeit von 3 bis 6 Jahren eine Restschuldbefreiung an.

Da die Gerichtskosten in der Regel gestundet werden kann sich jeder die Durchführung eines Insolvenzverfahrens leisten. Doch das Insolvenzverfahren lässt sich evtl. auch vermeiden. Denn auch das Insolvenzverfahren kann für den Schuldner mit vielen persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Nachteilen verbunden sein. Verhandlungen mit den Gläubigern bieten sich besonders dann an, wenn der Kreis der Gläubiger klein ist.

Auch durch eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlungsvereinbarung kann man sich entschulden. Speziell bei den letzten beiden Möglichkeiten der Entschuldung als außergerichtliche Verfahren kommt es dann auf das entsprechende Verhandlungsgeschick des Schuldnerberaters an. Denn für diese muss eine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden. Im Endeffekt sind eine Einmalzahlung oder Ratenzahlungen nichts anderes als außergerichtliche Vergleiche. Wer also könnte diese für den Schuldner besser aushandeln als Rechtsanwälte, die Tag für Tag mit Vergleichsverhandlungen im Gericht und außergerichtlich befasst sind.

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